Praxiswissen · Vertrieb & Akquise

Telefonakquise professionell führen: Kunden gewinnen am Telefon

Professionelle Telefonakquise braucht klare Gesprächsstruktur, bedarfsorientierte Fragen, souveränen Umgang mit Einwänden, eine stabile innere Haltung und einen verbindlichen nächsten Schritt.

Telefonakquise professionell führen im Vertrieb
Relevanz herstellen, Bedarf verstehen, nächsten Schritt sichern.Professionelle Telefonakquise verbindet Gesprächssystematik und Haltung.

Praxiswissen: Telefonakquise professionell führen

Telefonakquise wirkt dann professionell, wenn sie Relevanz herstellt, den tatsächlichen Bedarf klärt und zu einem nachvollziehbaren nächsten Schritt führt. Dieser Fachartikel verbindet dafür Gesprächssystematik, Einwandbehandlung und die innere Haltung am Telefon.

Professionelle Telefonakquise in Kürze

Relevanz herstellen

Gesprächsanlass und Nutzen so knapp formulieren, dass ein echter Dialog entstehen kann.

Bedarf verstehen

Mit passenden offenen Fragen die Situation, Prioritäten und Entscheidungswege einordnen.

Nächsten Schritt sichern

Jedes Gespräch mit einer klaren Vereinbarung, Wiedervorlage oder bewussten Qualifizierung abschließen.

Einordnung

Was professionelle Telefonakquise auszeichnet

Telefonakquise ist anspruchsvolle Vertriebskommunikation: Der Gesprächspartner sieht Sie nicht, ist häufig beschäftigt und entscheidet in kurzer Zeit, ob ein Dialog entsteht. Deshalb scheitert ein Akquisegespräch oft nicht am Angebot, sondern am Einstieg und an der Gesprächsführung.

Professionell wird der Kontakt, wenn Gesprächsanlass und Relevanz knapp verständlich werden, eine passende Frage den Bedarf öffnet und ein realistischer nächster Schritt vereinbart wird. Ein Gesprächskompass bietet dafür Orientierung, ohne Menschen mit auswendig gelernten Sätzen zu überreden.

Ist Telefonakquise heute noch sinnvoll?

Ja – wenn Zielgruppe, Gesprächsanlass, Bedarfshypothese und nächster Schritt vorbereitet sind. Wahlloses Abtelefonieren passt weder zu einer seriösen Markenwirkung noch zu effizienter Vertriebsarbeit.

Gerade im B2B-Vertrieb ergänzt das Telefon Website, Social Media, Newsletter oder LinkedIn: Digitale Kanäle erzeugen Aufmerksamkeit; das Gespräch kann Kontakte qualifizieren, Entscheider identifizieren und aus Interesse einen konkreten nächsten Schritt machen.

Telefonakquise ist fokussiertes Telefonmarketing

Zur Vorbereitung gehören Adressqualität, ein plausibler Anlass und die Klarheit darüber, wen man erreichen möchte. Ein Abschluss entsteht selten in einem einzigen Anruf. Häufiger ist Telefonakquise ein mehrstufiger Prozess aus Erstkontakt, Bedarfsklärung, Informationsversand, Folgegespräch, Termin und Nachfassen.

Anders als beim Tele Sales muss der direkte Verkauf nicht im Mittelpunkt stehen. Im Inside Sales, Vertriebsinnendienst oder Außendienst geht es häufig zunächst darum, Kontakte zu qualifizieren und Entscheidungswege zu klären. Dafür braucht es Wiedervorlagen, Dokumentation und klare Kriterien für die weitere Bearbeitung.

B2B und B2C: Was beim rechtlichen Rahmen wichtig ist

Im B2C-Bereich gelten in Deutschland besonders strenge Voraussetzungen. Werbliche Telefonkontakte gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern setzen grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus. Gegenüber sonstigen Marktteilnehmern verlangt § 7 UWG zumindest eine mutmaßliche Einwilligung; dafür müssen konkrete Umstände ein sachliches Interesse am Anruf erwarten lassen.

Zielgruppenauswahl und ein sauberer Gesprächsanlass gehören deshalb zur Vorbereitung. Verlässliche Ausgangspunkte sind § 7 UWG und die Informationen der Bundesnetzagentur. Diese Hinweise ersetzen keine rechtliche Prüfung des konkreten Einsatzes.

Psychologie

Warum Telefonakquise psychologisch anspruchsvoll ist

Am Telefon fehlen Blickkontakt und viele nonverbale Signale. Stimme, Sprache, Struktur und Timing müssen deshalb mehr leisten. Zugleich ist die Aufmerksamkeit knapp: Vertrauen entsteht durch Klarheit, Ruhe und Relevanz – nicht durch möglichst viele Worte.

Ein guter Einstieg beantwortet in wenigen Sätzen: Wer ruft an? Worum geht es? Warum könnte das relevant sein? Danach öffnet eine passende Frage den Dialog. Die Qualität liegt in der Balance: knapp genug, um Aufmerksamkeit zu halten, und konkret genug, um nicht beliebig zu wirken.

Haltung, Hemmungen und Freude am offenen Gespräch

Telefonakquise ist nicht nur eine Frage der richtigen Formulierung. Für viele Mitarbeitende beginnt die eigentliche Herausforderung schon vor dem Griff zum Telefon: mit Hemmungen, innerem Druck, negativen Erwartungen oder der Sorge, abgewiesen zu werden.

Wer sofort überzeugen will, setzt sich unnötig unter Druck. Neugier, Vorbereitung und Offenheit wirken meist ruhiger und authentischer. Absagen gehören zum Prozess und sind zunächst Informationen über Zeitpunkt, Bedarf oder Zuständigkeit – kein persönliches Scheitern.

Hinzu kommt die Trägheit bestehender Lösungen: Ein Wechsel erzeugt Aufwand, selbst wenn eine Alternative interessant erscheint. Deshalb reicht ein objektiver Vorteil nicht. Professionelle Akquise prüft, ob Veränderungsbereitschaft besteht – und akzeptiert, wenn zunächst nur ein Informationsversand, eine Wiedervorlage oder die Klärung der richtigen Ansprechperson sinnvoll ist.

Gesprächsführung

Gesprächskompass statt starrem Akquise-Skript

Viele Teilnehmende wünschen sich am Anfang einen perfekten Gesprächsleitfaden. Ein Leitfaden kann helfen, aber er ersetzt keine Gesprächskompetenz. In der Praxis verlaufen Telefonate selten exakt nach Plan.

Deshalb arbeitet ein gutes Telefonakquise Training mit einem Gesprächskompass. Er gibt Orientierung für die wichtigsten Sequenzen:

  1. Vorbereitung
  2. Einstieg
  3. Bedarf klären
  4. Nutzen zeigen
  5. Einwände klären
  6. Nächster Schritt

Zu jeder Phase gehören konkrete Orientierungspunkte – von Leadprüfung und Entscheiderkontakt bis zu Dokumentation und Wiedervorlage. So gibt der Kompass Sicherheit ohne starre Vorgaben.

Der Weg zum Entscheider

In vielen B2B-Akquisegesprächen beginnt der Kontakt nicht direkt beim Entscheider. Häufig führt der erste Weg über Zentrale, Empfang oder Assistenz. Auch diese Sequenz entscheidet darüber, ob ein Gespräch überhaupt zustande kommt.

Eine ruhige, klare Kommunikation ist wirkungsvoller als typische Sales-Floskeln. Wer anruft, muss verständlich machen, worum es geht und warum die Weiterleitung sachlich sinnvoll ist.

Erst Bedarf, dann Interesse

Ein häufiger Fehler in der Telefonakquise besteht darin, zu früh zu präsentieren. Wer direkt mit Produktvorteilen oder allgemeinen Verkaufsargumenten startet, verkauft schnell am Bedarf vorbei.

Die bessere Reihenfolge lautet: Einstieg – Relevanz – Bedarf – Nutzen – Überleitung.

Zuerst muss der Gesprächspartner verstehen, worum es geht. Danach öffnet eine passende Frage den Dialog; erst dann folgt die Nutzenargumentation. Ein Beispiel:

„Guten Tag, mein Name ist … von … Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre telefonische Neukundengewinnung strukturierter und verbindlicher aufzubauen. Mich interessiert: Wie gewinnen Sie aktuell neue Kunden im direkten telefonischen Kontakt?“

Offene Fragen: bekannt, aber oft nicht sauber umgesetzt

Im Training zeigt sich immer wieder: Nach einem guten Einstieg folgt trotzdem eine geschlossene Frage. Eine dialogöffnende Frage muss zur Zielgruppe, zum Angebot und zur Gesprächsphase passen. Geeignet sind offene, aber niedrigschwellige Einstiege:

  • Wie lösen Sie dieses Thema aktuell?
  • Wer ist bei Ihnen für diesen Bereich verantwortlich?
  • Welche Rolle spielt dieses Thema aktuell in Ihrem Unternehmen?
  • Wie organisieren Sie diesen Prozess derzeit?
  • Was ist Ihnen bei einer passenden Lösung besonders wichtig?

Interne Zahlen, Budgets oder Schwachstellen werden im Erstkontakt selten sofort offengelegt. Gute Telefonakquise berücksichtigt deshalb Timing und Vertrauen.

Interesse wecken, ohne am Telefon zu verkaufen

In komplexeren B2B-Situationen ist der direkte Abschluss selten das passende Ziel. Interesse entsteht, wenn der Gesprächspartner erkennt, dass das Thema zu seiner Situation passt und ein nächster Schritt lohnt. Eine mögliche Gesprächslogik:

„Dann ist genau dieser Punkt relevant. Wir unterstützen Unternehmen dabei, diese Gespräche strukturierter und verbindlicher zu führen. Welche Rolle spielt dieses Thema bei Ihnen aktuell?“

Die Nutzenargumentation bleibt kurz und führt wieder zurück in den Dialog.

Abschlussorientierung: Nicht immer Verkauf, aber immer Verbindlichkeit

Telefonakquise bedeutet nicht automatisch, am Telefon einen Vertrag abzuschließen. In vielen Situationen geht es zunächst um einen kleineren, aber verbindlichen Abschluss: einen Termin, ein Folgegespräch, den Versand gezielter Informationen mit festem Rückruf, die Weiterleitung an den Entscheider oder die Aufnahme in eine spätere Kontaktwelle.

Häufig ist der erste Abschluss also ein Kommunikationsabschluss: eine klare Vereinbarung, was als Nächstes geschieht. Ohne Ziel bleibt das Gespräch unverbindlich.

Die Überleitungsformulierung

Die Überleitung verbindet Bedarf, Nutzen und Ziel, ohne unnötigen Verkaufsdruck. Beispiele:

  • „Damit wir prüfen können, welche Ansatzpunkte bei Ihnen konkret relevant sind, lassen Sie uns einen kurzen Termin vereinbaren. Welche Zeiten passen Ihnen dafür grundsätzlich gut?“
  • „Damit Sie einschätzen können, ob unser Ansatz zu Ihrer Situation passt, sende ich Ihnen gezielte Informationen. Welche Punkte sind für Sie dabei besonders wichtig?“
  • „Um das fachlich sauber einzuordnen, ist der nächste sinnvolle Schritt ein kurzes Gespräch mit der verantwortlichen Person. Wer ist dafür bei Ihnen der passende Ansprechpartner?“
  • „Lassen Sie uns den nächsten Schritt gehen und das Thema in einem kurzen Termin konkret prüfen. Wann ist das für Sie zeitlich sinnvoll?“

Das wirkt verbindlicher als „Ich kann Ihnen ja mal etwas schicken“ und bezieht den Gesprächspartner weiterhin aktiv ein.

Minimales und maximales Gesprächsziel

Das maximale Ziel kann ein Termin, eine Präsentation oder ein direkter Abschluss sein. Das minimale Ziel kann die Klärung des Ansprechpartners, ein Informationsversand mit festem Rückruf oder eine qualifizierte Einschätzung des Bedarfspotenzials sein. Wer beides vor dem Anruf definiert, führt strukturierter.

Einwände & Gesprächssicherheit

Einwand oder Vorwand?

Ein professionelles Telefonakquise Training unterscheidet zwischen Einwänden und Vorwänden.

Ein Einwand bezieht sich auf einen sachlichen Punkt wie Preis, Zeitpunkt, Bedarf oder bestehende Lösung. Er lässt sich durch gute Fragen konkretisieren. Ein Vorwand signalisiert häufig, dass der Gesprächspartner aktuell nicht weiterreden möchte. Nicht jeder Kontakt ist zu jedem Zeitpunkt sinnvoll bearbeitbar.

Einwand: sachlich klären

NachfragenKonkretisierenBearbeiten

Vorwand: Bereitschaft prüfen

Signal erkennenInteresse prüfenBeenden oder Wiedervorlage

Negative Qualifizierung: Die Gretchenfrage der Telefonakquise

Negative Qualifizierung wertet niemanden ab. Sie prüft den weiteren Aufwand professionell – besonders bei großen Adresslisten. Eine klärende Frage kann helfen:

„Angenommen, es gibt eine Lösung, die wirtschaftlich attraktiver ist oder qualitativ besser zu Ihrer Situation passt: Prüfen Sie so eine Alternative grundsätzlich?“

Bleibt die Antwort klar negativ, ist weiteres Argumentieren selten sinnvoll. Professionell sind ein respektvoller Abschluss, saubere Dokumentation und – wenn passend – eine spätere Wiedervorlage.

Typische Einwände in der Telefonakquise

Viele Einwände tauchen immer wieder auf:

  • „Kein Interesse.“
  • „Wir haben bereits einen Anbieter.“
  • „Dafür haben wir keine Zeit.“
  • „Schicken Sie mir erst einmal Unterlagen.“
  • „Das ist zu teuer.“
  • „Wir sind zu klein dafür.“
  • „Dafür gibt es bei uns keinen Bedarf.“

Viele Gespräche brechen hier ab, weil die passende Reaktion nicht trainiert wurde. „Das haben wir bereits“ kann jedoch der Beginn eines fachlichen Dialogs sein:

  • „Das ist nachvollziehbar. Die meisten Unternehmen haben für dieses Thema bereits eine Lösung. Wie zufrieden sind Sie aktuell mit dieser Lösung?“
  • „Verstanden. Dann geht es um die Frage, ob ein Vergleich oder eine Ergänzung relevant ist. Welche Punkte sind Ihnen bei Ihrer aktuellen Lösung besonders wichtig?“
  • „Viele Unternehmen wechseln nicht sofort, prüfen aber gelegentlich Alternativen. Wann bewerten Sie solche Lösungen wieder neu?“

Diese Beispiele zeigen das Prinzip: Einwand würdigen, einordnen und offen nachfragen. So bleibt das Gespräch im Dialog, ohne den Gesprächspartner zu überfahren.

Branchenspezifische Erfahrung: Methoden allein reichen nicht

Gesprächsstruktur, Bedarfsklärung und Einwandbehandlung gelten branchenübergreifend. Wirksam werden sie aber erst, wenn Markt, Zielgruppe, Angebot und Verkaufsprozess berücksichtigt sind: Welche Sprache ist glaubwürdig? Wer entscheidet? Welche Einwände sind typisch? Welche Rolle spielen Einkauf, Geschäftsführung, Fachabteilung oder Assistenz?

Genau hier unterscheidet sich ein methodischer Vortrag von einem wirksamen Training. Entscheidend ist die passende Gesprächslogik für Angebot und Zielgruppe – bei einzelnen Coachees ebenso wie bei einem Vertriebsteam im Inhouse Training.

Warum das offene Telefonakquise Seminar zwei Tage dauert

Ein Tag reicht für Grundlagen und erste Formulierungen. Nachhaltige Gesprächssicherheit braucht zusätzlich Übung, Wiederholung, Feedback und Variantenarbeit. Deshalb ist das offene Telefonakquise Seminar zweitägig angelegt.

Transfer & Formatwahl

Welches Format passt zur Telefonakquise?

Wer Telefonakquise professionell verbessern möchte, kann je nach Ausgangssituation unterschiedliche Wege wählen. Entscheidend ist, ob einzelne Personen, kleine Gruppen oder ganze Vertriebsteams an Gesprächsstruktur, Bedarfsklärung, Einwandbehandlung und Haltung arbeiten möchten.

Einzelne Teilnehmende

Offenes Telefonakquise-Seminar

passt, wenn Gesprächsführung und Sicherheit systematisch in einer kleinen, unternehmensübergreifenden Gruppe trainiert werden sollen.

Vertriebsteams im Unternehmen

Inhouse Telefonakquise-Training

passt, wenn gemeinsame Zielgruppen, Produkte, typische Einwände und konkrete Gesprächsziele des Auftraggebers einbezogen werden sollen.

Individuelle Situation

1:1 Telefonakquise-Coaching

passt bei persönlichen Hemmungen, konkreten Gesprächsfällen oder anspruchsvollen Akquisegesprächen – online oder in Präsenz und bei Bedarf auch als Coaching on the Job.

Die Begriffe Seminar, Training und Coaching benennen also nicht nur verschiedene Angebotsformen. Sie stehen für unterschiedliche Lernaufträge. Eine vertiefende Entscheidungshilfe bietet der PraxisWISSEN-Artikel „Coaching oder Seminar: Welches Format passt?“. Die konkreten Angebote finden Sie bewusst erst am Ende dieses Fachartikels.

Was ein gutes Telefonakquise Training leisten sollte

Ein wirksames Training bleibt nicht bei Theorie stehen. Es arbeitet mit realistischen Situationen, konkreten Formulierungen und wiederholtem Üben.

Dazu gehören:

Analyse und Vorbereitung

Typische Gesprächssituationen analysieren sowie Zielgruppen, Leads und Adressqualität prüfen.

Gesprächsstruktur

Einen individuellen Gesprächskompass entwickeln und Einstieg, offene Fragen und Bedarfsermittlung trainieren.

Argumentation und Verbindlichkeit

Nutzen verständlich formulieren, Einwände bearbeiten sowie Überleitungen und Gesprächsziele festlegen.

Transfer in den Vertriebsalltag

Kontaktmanagement, Wiedervorlagen, innere Haltung und den Umgang mit Ablehnung praktisch festigen.

Gerade in der Telefonakquise zeigt sich: Wissen allein verändert wenig. Verhalten verändert sich durch Übung, Feedback, Selbststeuerung und wiederholte Anwendung.

Fachliche Erfahrung und Hintergrund

Andy Rohrwasser und das arowa Trainerteam verbinden über 20 Jahre Trainings- und Coachingerfahrung in Telefonakquise, Kommunikation und Vertrieb. Die Erfahrung reicht von offenen Telefonakquise Seminaren über individuelle Einzelcoachings bis hin zu unternehmensspezifischen Inhouse Trainings für kleine Gruppen, größere Vertriebsteams und sehr spezielle Akquise-, Produkt- oder Servicenischen. Der Schwerpunkt liegt im B2B-Bereich, ergänzt durch einzelne B2C-nahe Akquise- und Verkaufssituationen.

Die Trainingspraxis von arowa verbindet strukturierte Gesprächsmodelle mit realen Fällen aus Vertrieb, Dienstleistung, Beratung, Service und B2B-Kommunikation. Telefonakquise wird dabei nicht als starres Verkaufsskript verstanden, sondern als professionelle Gesprächsführung unter anspruchsvollen Bedingungen.

Je nach Ausgangssituation werden Gesprächskompass, Einstieg, Bedarfsfragen, Nutzenargumentation, Einwandbehandlung, innere Haltung und Überleitung so angepasst, dass sie zum jeweiligen Markt, zur Zielgruppe und zum konkreten unternehmensspezifischen Akquise- und Verkaufsprozess passen.

Fazit

Fazit: Telefonakquise braucht System, Haltung und Zielorientierung

Erfolgreiche Telefonakquise entsteht nicht durch einen perfekten Satz. Sie entsteht durch Struktur, Vorbereitung und verbindliche nächste Schritte.

Ein gutes Telefonakquise Training gibt Orientierung, schafft Sicherheit und trainiert Gesprächsverhalten so, dass es im Alltag abrufbar wird. Besonders wirksam wird es, wenn die konkreten Produkte, Zielgruppen, Einwände und Gesprächsziele der Teilnehmenden einbezogen werden.

Wer Telefonakquise professionell betreiben möchte, braucht mehr als Mut zum Anrufen. Er braucht einen Gesprächskompass, ein klares Ziel, bedarfsorientierte Beharrlichkeit, eine stabile innere Haltung, systematisches Kontaktmanagement und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck eine seriöse, personenzentrierte Kommunikationsebene aufzubauen.

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Häufige Fragen

FAQ zur professionellen Telefonakquise

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Grundlagen, Zielgruppen & rechtlicher Rahmen
Was zeichnet professionelle Telefonakquise aus?

Professionelle Telefonakquise verbindet Vorbereitung, klare Gesprächsstruktur, bedarfsorientierte Fragen und einen verbindlichen nächsten Schritt. Sie zielt nicht auf Überredung, sondern auf einen relevanten Dialog, in dem Bedarf und weitere Möglichkeiten seriös geprüft werden.

Ist Telefonakquise im B2B-Vertrieb noch sinnvoll?

Ja, wenn Zielgruppe, Gesprächsanlass, Bedarfshypothese und nächster Schritt vorbereitet sind. Das Telefon ergänzt digitale Kanäle, weil es Kontakte qualifizieren und Entscheidungswege direkt klären kann.

Welche rechtlichen Voraussetzungen sind zu beachten?

Werbliche Telefonkontakte gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern setzen grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus. Gegenüber sonstigen Marktteilnehmern verlangt § 7 UWG zumindest eine mutmaßliche Einwilligung. Verlässliche Ausgangspunkte sind § 7 UWG und die Informationen der Bundesnetzagentur. Diese Hinweise ersetzen keine Prüfung des konkreten Einsatzes.

Gesprächskompass, Ziele & Einwände
Was unterscheidet Gesprächskompass und Telefonskript?

Ein Skript gibt feste Formulierungen vor; ein Gesprächskompass gibt Orientierung für unterschiedliche Verläufe. Er strukturiert Einstieg, Bedarfsklärung, Nutzenargumentation, Einwandbehandlung und Abschluss, ohne den Dialog auf abgelesene Sätze zu reduzieren.

Welches Ziel sollte ein Akquisegespräch haben?

Das Ziel muss realistisch und vor dem Anruf klar sein. Je nach Situation kann es ein Termin, ein qualifiziertes Folgegespräch, ein Informationsversand mit festem Rückruf oder eine dokumentierte Wiedervorlage sein.

Wie lassen sich Einwände professionell behandeln?

Einwände sollten zunächst gewürdigt und anschließend konkretisiert werden. Offene Nachfragen zeigen, ob ein sachlicher Einwand bearbeitet werden kann oder aktuell keine Gesprächsbereitschaft besteht.

Seminar, Inhouse Training & Coaching
Wann passt ein offenes Telefonakquise-Seminar?

Ein offenes Telefonakquise-Seminar passt für einzelne Personen, die Gesprächseinstieg, Bedarfsklärung, Einwandbehandlung und Verbindlichkeit in einer kleinen Gruppe trainieren möchten. Der Austausch mit Teilnehmenden aus anderen Unternehmen erweitert die Perspektive.

Wann ist ein Inhouse Telefonakquise-Training sinnvoll?

Ein Inhouse Telefonakquise-Training passt für Teams mit gemeinsamen Produkten, Zielgruppen und Gesprächssituationen. Gesprächskompass, Formulierungen, typische Einwände und Transfermaßnahmen werden auf den Vertriebsalltag des Auftraggebers abgestimmt.

Wann helfen Einzelcoaching, Follow-up Coaching oder Coaching on the Job?

Ein Telefonakquise-Coaching passt zu persönlichen Hemmungen, konkreten Gesprächsfällen und anspruchsvollen Akquisegesprächen. Follow-up Coaching vertieft ausgewählte Situationen nach dem Seminar. Beim Coaching on the Job werden reale oder realitätsnahe Telefonate vorbereitet, beobachtet und ausgewertet – online oder in Präsenz.

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Passende Vertiefung

Telefonakquise gezielt verbessern

Je nachdem, ob einzelne Vertriebsmitarbeitende, ein ganzes Vertriebsteam oder eine konkrete persönliche Gesprächssituation im Mittelpunkt stehen, passt ein anderes Weiterbildungsformat.

Teilnehmende eines offenen arowa Seminars in einer kleinen Lerngruppe
Einzelne Vertriebsmitarbeitende · kleine Gruppe

Offenes Telefonakquise-Seminar

Für einzelne Personen, die Gesprächseinstieg, Bedarfsklärung, Einwandbehandlung und Verbindlichkeit in einer kleinen Gruppe trainieren möchten.

Offene Telefonakquise-Seminare finden Sie in Köln, Freiburg, Basel.

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Telefontraining und Gesprächsführung für ein Vertriebsteam im Unternehmen
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Inhouse Telefonakquise-Training

Für Teams, die mit gemeinsamen Zielgruppen, Produkten, Einwänden und konkreten Gesprächszielen arbeiten.

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Individuelle Arbeit an Telefonakquise und Gesprächsführung im Coaching
Konkrete Gesprächssituation · individuelle Begleitung

Telefonakquise-Coaching

Für individuelle Gesprächsfälle, persönliche Hemmungen, anspruchsvolle Einwände und gezieltes Einzeltraining.

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